LEIPZIG ALS MESSESTADT

Alte Handelsbörse im Zentrum von Leipzig
Schon der erste beurkundete Stadtbrief von etwa 1165 gewährt Leipzig das Stadtrecht in Verbindung mit Marktrechten.
Ausgestattet mit Reichsprivilegien für seine Märkte – 1497 und 1507 durch Maximilian I – entwickelt sich die Stadt zur 'Mutter aller Messen'. Leipzig wurde zu einer zentralen Drehscheibe des Ost-West-Handels. Bereits im 18. Jahrhundert war Leipzig der Ort für die bedeutendste deutsche Warenmesse.
Die Handelsmesse wurde 1895 von der Mustermesse (MM) abgelöst, die bis 1991 als jährliche Universalmesse im Frühjahr und Herbst veranstaltet wurde. Die Ausstellungsflächen verteilten sich auf zahlreiche historische Messehäuser in der Innenstadt und auf diverse Hallen, Pavillons und Freiflächen auf dem Gelände der 'Alten Messe' südlich des Zentrums.
1996 wurde die 'Neue Messe Leipzig' im Norden der Stadt eröffnet, ausgestattet mit fünf hochmodernen Messehallen und einem zugehörigen Kongresszentrum, inzwischen Standort vieler bedeutender internationaler Messen, Kongresse und Fachtagungen, die das ganze Jahr über stattfinden. |